Zur Geschichte

Das Gut in Oertzenhof wurde bis zum Ende des 2. Weltkrieges als Domäne bewirtschaftet. Letzter Pächter war Hanna Tiessen, die es von ihrem Vater übernommen hatte. Sie war als sehr resolute Dame mit rauer rauchiger Stimme bekannt und genoss gelegentliche Inselfahrten mit dem Maler Karl-Christian Klasen auf ihrem Motorrad. Hier zeigte er ihr die Insel mit den Augen eines Künstlers.

Nach der Auflösung der Domäne im Zuge der  Bodenreform übernahm die Familie Wilhelm Ellmer, vertrieben aus Ostpreußen, das ehemalige Inspektorenhaus und den früheren Schweinestall, in welchem sich heute das Café Frieda befindet.

Während der 50er und 60er Jahre verbrachten viele Kinder hier glückliche Sommerferien und schliefen auf dem Heuboden des Stallgebäudes, der heutigen Galerie. Schon einige sind zurückgekehrt, um sich, nun im Rentenalter, an fröhliche Ferientage zu erinnern.

Die letzten Besitzer von „Oertzenhof 4“ waren Gerhard Allary und seine Frau Elfriede. Nach der Flucht aus Ostpreußen, Gefangenschaft in Russland und ersten Jahren in Gollwitz, fanden sie hier ab 1967 ein neues Zuhause. Heute wohnt deren Enkelin Kathy Gordon mit ihrer Familie hier.

Elfriedes Kosename wurde zur Namenspatin des Cafés. Als geborene Bauerntochter aus dem Ermland war sie eine leidenschaftliche Bäckerin, Köchin, Gärtnerin und Gastgeberin.

Ihr Name ist uns Inspiration.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Galerie - der ehemalige Heuboden                                                      

Foto: Björn Kullnat Photographie